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Wer kennt sich aus mit Autismus bei Kindern? Diagnose und Verhaltensweisen!?

Frage von Erzieherin: Wer kennt sich aus mit Autismus bei Kindern? Diagnose und Verhaltensweisen!?
Hi ich arbeite als Erzieherin in einer KITA.
In meine Gruppe wurde vor 2 Monaten ein Kind aufgenommen. Das Mädchen konnte nur Englisch reden. Die ersten zwei Wochen liefen ohne große Probleme. Allerdings zeigte das Kind (jetzt 4) stereotype Verhaltensweisen (um den Baum kreisen, um den Tisch laufen, an der Heizung hin und her streichen das über längere Zeit). Dann nach dem Urlaub kam der totalle Einbruch. Das Kind verweigert sich, testet aber gleichzeitig auch aus. Bei den Kindern versucht es durch anrämpeln und schupsen kontakt zu bekommen. Häufig zeigt es diese stereotype Verhaltensweisen. Schreit in einem super schrillen Ton, und die Mundmotorik sieht dabei sehr merkwürdig aus. Die Mimik und Gestik ist ebenfalls auffällig. Beim schlafen verfällt es hin und wieder in eine art Trance…! Es lässt sich von der Erzieherin ohne probleme anfassen. Hände waschen mag es nicht so sehr. Das Kind sucht den Schutz der Erzieherin. Klar ist das mit dem lernen der Sprache noch schwierig und dauert seine Zeit, aber die anderen Verhaltensweisen, sind doch eher ungewöhnlich. Frühförderstelle ist schon eingeschaltet dauert aber noch 2 Monate bis die kommen können.
Wer hat Erfahrung mit Autistischen Zügen?
Fällt das Mädchen darein?

Die Feinmotorik ist sehr gut ausgeprägt. Auch sonst ist das Kind sehr intelligent für sein Alter.

Vielen Dank

Beste Antwort:

Answer by Nummer 17 lebt!
Also Körperkontakt mögen Autisten meistens nicht so, die Feinmotorik ist meistens auch nicht so besonders, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt auch (fast) Unauffällige.

Du musst halt die Eltern auf deine Beobachtung hinweisen und zum Besuch eines Psychologen zwecks einer konkreten Diagnose raten. Ab 3 Jahren fällt sowas bei den meisten eh auf.

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Veröffentlicht am : 14.01.2012
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5 Leser haben diesen Beitrag kommentiert

14.01.2012 - 05:01:32
VGSpTZ schreibt:

Kinder verhalten sich auffällig wenn sie sich zum Beispiel nicht wohl fühlen. Autistische Kinder nehmen die Umwelt anders wahr und reagieren daher auch anders. Wenn dieses Kind Englisch spricht verstehe ich nicht so recht warum es so gesehen plötzlich mit einer anderen Sprache zurecht kommen soll. Zwar können Kinder ein solches Problem besser untereinander lösen als wie wir Erwachsene, aber ich vermute doch sehr eine Überforderung.

Für autistische Kinder gibt es im übrigen einen sehr schönen Browser namens Zac. Freeware, downloadbar zum Beispiel bei Chip.de.

14.01.2012 - 06:01:18
aidagold@ymail.com schreibt:

ich habe in einer behindertenstätte von der schule ein praktikum gemacht(bfs für sozialpflege)und habe da auch ein autistisches kind. was den geruchssinn angeht, benutzen sie mundatmung, um nicht riechen zu müssen und bei übermäßig vielen gerüchen starkes haben sie ertickungsgefühl..
die berührungen werden als unangenehm empfunden..und haben auch handlungsstörungen.
ungeschicklichkeit ist ebenfalls in motorik bekannt. also z.B kein aufrechter gang möglich oder dinge gleiten aus den händen, ohen dass es die person merkt.
autismus ist eine motorische behinderung.

14.01.2012 - 06:01:52
KeKs schreibt:

Habe mal an einem Seminar teilgenommen…

also authisten ist die wahrnehmung so anstrengend, das sie einfach auf das eine konzentrieren, sie konnen nicht das andere hintergünde ausblenden die bekommen alles mit.
deswegen ist es auch so das meisten die sachen immer dahin gehören wo die immer waren, alles muss so sein wie immer. für die ist die welt schon ein chaos und wenn das andere immer so ist wie immer erleichtert es denen.

habe auch gehört die nehmen menschen auch nicht wuirklich war sie sehen aus wie schatten… (aber das weiss ich nicht so genau habe ich aus einem buch die von authisten geschrieben wurde. das buch heisst buntschatten und fledermäuse – mein leben in einer anderen welt)

14.01.2012 - 06:01:27
lennny schreibt:

mit deiner beschreibung, der angabe, dass kognitive fähigkeiten und motorik in ordnung sind (je nach art des autismus -asperger oder frühkindl.- ist meist eines der beiden auffällig) würde ich höchstens auf sehr leichte züge tippen.endgültig klären kann das allerdings nur ein psychiater, ggf. mit neurologischen untersuchungen.
einige der von dir beschriebenen verhaltensweisen, neben den stereotypien auch das grimmassieren usw. sind bei autistischen kindern oft zu finden, allerdings solltest du dich ohne fachmännische abklärung keinesfalls darauf versteifen. wie du sicher weißt kann auch soziale deprivation u.ä. ähnliche effekte haben. stereotypien sind aus dem hospitalismus bekannt usw. beobachte einfach etwas genauer, aber versuche dabei nicht hinweise auf autistische züge, sondern allgemein auffälligkeiten zu entdecken. andernfalls geht womöglich ein wichtiger teil der objektivität verloren.

14.01.2012 - 07:01:13
Mimmsi schreibt:

Ich denke mal, hier eine Diagnose zu stellen
ist nicht angebracht.
Teile Deine Beobachtungen den Eltern mit und
bespreche was zu tun ist. Das Wort “Autismus”
sollte meiner Meinung nach da nicht fallen.
Du bist Erzieherin und keine Ärztin.
Mach den Eltern keine Angst. Solch eine
Diagnose sollten sie wirklich von einem Fachmann
hören und nicht von Dir.